| PC-News vom Montag, 21.06.2004 06:55 | |
| Intel Chipsatz Grantsdale erhältlich | |
| Mit den üblichen Fanfarenklängen wurde der aktuelle Grantsdale-Chipsatz aus dem Hause Intel dem Weltmarkt übergeben. Der Chef der Intel-Abteilung Desktop Computer Bauteile, William Siu, bezeichnete Grantsdale als der grössten Fortschritt bei Chipsätzen innerhalb der letzten 12 Jahre und kündigte die Verfügbarkeit von PCs mit dieser Mainboardelektronik innerhalb einer Woche an. Die Bauteile sollen nicht mehr kosten als die der letzten Generation, so dass Mainboards für den Pentium 4 nicht im Preis steigen dürften. Nach der bewährten Intel-Strategie stellt Grantsdale alle Funktionen eines modernen PCs zur Verfügung: AGP- und PCI-Erweiterungskarten sind zunächst nicht von Nöten. Intel sieht sein neues Produkt gerade im Bereich der Home Entertainment PCs, die gleichzeitig Musik abspielen und Fernsehsendungen aufnehmen können. Allerdings dürfte ein Vordringen solcher Entertainment-Rechner auf den erbitterten Widerstand der konservativen Musik- und Filmindustrie stossen. | |
| PC-News vom Montag, 21.06.2004 06:54 | |
| Intels neue Plattform ist offiziell | |
| Neue Chipsätze, neuer Speicher, neuer Bus und neue, schnellere CPUs. Am kommenden Montag wird Intel seine komplett neue Infrastruktur für die kommenden Prozessoren im LGA-775 Format sowie einige passende und zum Teil schnellere CPU-Modelle vorstellen. Die ersten Berichte und Tests dazu sind heute bereits erschienen. Neu sind insgesamt sechs Prozessoren für den Sockel-775. Das ist zum Einen der Pentium 4 3.4 GHz Extreme Edition mit 2MB L3-Cache auf Northwood-Basis (130nm Strukturbreite), der Anfang Februar auch schon für den Sockel-478 eingeführt wurde. Zum Anderen werden fünf Pentium 4 Prescott CPUs (90nm) für den neuen Sockel vorgestellt, darunter auch das neue schnellste Top-Modell mit 3.6 GHz | |
| PC-News vom Montag, 21.06.2004 06:53 | |
| Xbox Video Chat | |
| Chatten über die Xbox Kamera. Nachdem Sony seinen Eyetoy Chat bereits Anfang des Jahres angekündigt hat, zieht Microsoft nun nach und bringt eine eigene Videochat Kamera für Xbox Live auf den Markt. Das System soll zuerst in Japan erscheinen und bringt neben der Kamera eine Xbox Live Mitgliedschaft, eine Xbox Video Chat Disc sowie ein Headset mit sich. | |
| PC-News vom Montag, 21.06.2004 06:53 | |
| Pocket Jukebox mit Farbdisplay | |
| Kompakte Multimedia-Player mit Festplatte für Sound, Bilder und Texte. Von MP3-Playern kann man bei den neuen tragbaren Geräten von iriver nicht mehr sprechen. Die beiden Multimedia-Player mit den Namen H320 und H340 tragen nicht ohne Grund die Bezeichnung ''Pocket Jukebox''. Neben Audio-Dateien in den Formaten MP3, WMA und OGG-Vorbis können diese nämlich auch einfache Textdokumente sowie Bilder im JPG- und BMP-Format darstellen. Dazu dient ein 2-Zoll LC-Farbdisplay mit einer Auflösung von 260.000 Pixeln. Außerdem ist ein FM-Radio und eine Sprachaufzeichnungsfunktion (über das interne oder ein mitgeliefertes externes Mikro) integriert. Als Speichermedium für die 103x62x23mm kleinen und nur 183g bzw. 203g wiegenden Geräte kommt eine 1,8-Zoll Festplatte mit entweder 20 GB (H320) oder 40 GB (H340) Kapazität zum Einsatz. | |
| PC-News vom Freitag, 18.06.2004 09:15 | |
| Japanische Firma spielt Videos auf dem GameBoy ab | |
| Die Toshiba-Tochter am3 Inc. nutzt die Grafikfähigkeiten des Nintendo GamBoy SP und bietet Filme - derzeit aus der populären Pokemon-Reihe - für den Handheld an. Der erste Film über den Sommerurlaub von Pokemon-Held Pikachu soll für umgerechnet 38 Euro in die Läden kommen, 500 weitere Titel aus dem Film- und Fernsehbereich sind geplant. Die Firma am3 kalkuliert mit Umsätzen aus diesem Produkt von 4 Millionen Euro in der kommenden Sommersaison. | |
| PC-News vom Freitag, 18.06.2004 09:14 | |
| VIA baut Mainboard in LCD-Display ein | |
| Der taiwanische Chip- und Chipsatz-Hersteller VIA Technologies kündigt eine spezielle, noch flachere Version des EPIA MS Mainboards an. Durch Platz sparende Konstruktionsverbesserungen und die Verwendung von Notebook-RAM passt ein kompletter 1-GHz-Rechner mit 5.1-Audio, TV-Out und USB-Anschlüssen in das Gehäuse eines üblichen LCD-Displays. Da der VIA Eden Prozessor auch unter Vollast einen kühlen Kopf behält, sind Lüfter nicht erforderlich. VIA sieht die Entwicklung vor allem für zukünftige Unterhaltungsgeräte geeignet. | |
| PC-News vom Freitag, 18.06.2004 09:14 | |
| Samsung zeigt neue Centrino-Notebooks der P35-Serie | |
| Die Geräte sind mit bis zu 1,8 GHz getaktet und bringen schnelles WLAN nach 802.11g mit. Die Akkulaufzeit soll bis zu sechs Stunden betragen. Der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung hat gestern seine neuen Notebooks der P35-Serie vorgestellt. Herzstück der Geräte ist die Centrino-Technologie von Intel. So unterstützt das 855er-Chipset Wireless-LAN nach dem b- und g-Standard und ist mit den neuen Intel Pentium M 745-Prozessoren ausgestattet. Beim Top-Modell kommt die CPU mit 1,8 GHz Taktfrequenz, 2 MByte L2-Cache und 400 MHz Frontside Bus. Der Rechner soll eine Akkulaufzeit von bis zu sechs Stunden erreichen, teilte der Hersteller in Schwalbach mit. Die Mobility Radeon 9700 mit bis zu 128 MByte VRAM sorgt für die Bilddarstellung auf dem 15-Zoll-Display. Das Notebook verfügt über je einen seriellen und parallelen Port, zwei USB-2.0-Schnittstellen, Ethernet und Wireless LAN. Darüber hinaus bietet es eine vierpolige Firewire- und eine Infrarotschnittstelle. Memory-Stick- und SD-Card-Leser sowie Video-Out-Schnittstelle für Fernseher oder Beamer sind ebenfalls vorhanden. Samsung hat die Modelle mit 60 oder 80 GByte großen Festplatten bestückt. Der Arbeitsspeicher von 512 MByte kann auf bis zu zwei GByte aufgerüstet werden. Alle Notebooks sind mit einem Multiformat-DVD-Brenner ausgestattet. Die P35-Modelle sind ab sofort zu einem Preis zwischen 1.749 Euro bis 3.299 Euro verfügbar. | |
| PC-News vom Freitag, 18.06.2004 09:12 | |
| Radeon 9800 Pro 128bit Edition | |
| Kundenverwirrung und -verärgerung veranlasst Sapphire zur Reaktion. Seit Ende Mai bietet ATI-Partner Sapphire auch eine Radeon 9800 Pro Grafikkarte mit einer halbierten (128bit statt 256bit) Speicherschnittstelle an (Hartware.net berichtete). Mittlerweile hat dieses Produkt Verwirrung und auch Verärgerung bei einigen Kunden verursacht. Diese sind der Ansicht, nicht korrekt von Hersteller und Händler über das leistungsreduzierende RAM-Interface aufgeklärt worden zu sein. Es wurde sogar eine User-Initiative gegründet, die zum Boykott von Sapphire Grafikkarten aufruft. Neben der halbierten Speicherschnittstelle ist die betroffene Grafikkarte nämlich auch noch niedriger getaktet (325/290 MHz) als normale Radeon 9800 Pro Modelle mit 128MB (380/340 MHz). Die Bezeichnung als ''Radeon 9800 Pro'' sei deshalb irreführend. | |
| PC-News vom Mittwoch, 16.06.2004 07:53 | |
| Apple iTunes jetzt auch in Europa | |
| Seit dem heutigen Dienstag ist der erfolgreichste Musikdownloaddienst auch in Europa vertreten. Von Apple-Chef Steve Jobs persönlich in London vorgestellt, bietet der iTunes-Shop derzeit 700.000 Musikstücke zu je 99 Cent. Ein Album kostet pauschal 9,99 Euro. Allerdings schläft die Konkurrenz diesmal weniger als beim ursprünglichen iTunes-Start in den USA: Schon am Montag kündigte der Downloaddienst OD2 die Verfügbarkeit von etwa halb so vielen Songs an, die von Internetprovidern wie Tiscali oder etwa dem Musiksender MTV per Homepage angeboten werden. Napster und Sonys Connect-Service werden erst in näherer Zukunft in Europa zugänglich sein, auch wenn Roxio als Napster-Besitzer bereits Verträge mit einem britischen Internetprovider geschlossen hat. | |
| PC-News vom Mittwoch, 16.06.2004 07:53 | |
| Samsung bringt leichte 14-Zoll-Notebooks | |
| Mit der neuen Notebook-Serie X10plus bietet Samsung leichte Geräte mit Centrino-Technologie an. Bei einer Bilddiagonalen von 14 Zoll wiegen die Rechner gerade 1.800 Gramm und sind mit Centrino-Technologie der zweiten Generation ausgestattet. Der 855er-Chipsatz unterstützt neben Wireless-LAN nach dem b- und g-Standard auch die neuen Intel Pentium M-Prozessoren. Das Modell des Typs 745 mit 1,8 GHz Taktfrequenz, 2 MByte L2Cache und 400 MHz Frontsidebus ist im X10plus XTC 1800 integriert, teilte Samsung gestern in Schwalbach mit. Gegen Datendiebstahl setzt der koreanische Hersteller ein optionales Schutzsystem auf biometrischer Basis ein. Hierbei liest der fest ins Chassis integrierte Fingerprint-Sensor den Fingerabdruck des Users und kann den autorisierten Benutzer bereits auf BIOS-Ebene erkennen. Auf der Festplatte stehen bis zu 80 GByte Speicherkapazität bereit. Das Combo-Laufwerk von Samsung brennt CDs und ermöglicht das Auslesen von DVDs. Für die Bilddarstellung sorgt der Grafikchip GForce FX 5200 Go von nVidia mit 64 MByte DDR-Speicher. Am Gehäuse stehen TV-Out-Anschluss, ein VGA-Port sowie passende Audioverbindungen zur Verfügung. Die X10plus-Modelle sind bereits im Fachhandel verfügbar. Zur Auswahl stehen drei Versionen: Das X10plus XTC 1500 zum Preis von 1.799 Euro, das X10plus XTC 1600 für 2.199 Euro und das X10plus XTC 1800 mit höchster Ausstattung für 3.149 Euro. | |
| PC-News vom Mittwoch, 16.06.2004 07:52 | |
| AMD kündigt Dual-Core CPUs an | |
| Design vom Opteron mit zwei Kernen ist fertig - CPU kommt Mitte 2005. AMD hat bekannt gegeben, dass man einen technologischen Meilenstein erreicht hat, nämlich den Abschluss des Designs der 64bit Dual-Core Prozessoren. Ende April hatte AMD-Chef Hector Ruiz solche CPUs mit zwei Kernen bereits für das nächste Jahr angekündigt. Jetzt kann man damit in die Produktionsphasen gehen und erste Muster fertigen. Mit einem solchen Prozessor wird praktisch die Leistung eines Dual-CPU Systems ermöglicht. Oder man macht aus einem Dual-CPU System mit Mainboard mit zwei CPU-Sockeln eine Workstation mit zwei Dual-Core Prozessoren, die damit einem System mit vier normalen CPUs gleichwertig ist | |
| PC-News vom Mittwoch, 16.06.2004 07:51 | |
| Hoffnungen auf Xbox Nachfolger | |
| Investoren sprechen auf Piper Jaffray Konferenz über Next-Gen Konsolen. Auf einer Konferenz verschiedener Investoren und Industrievertretter äusserten sich die Teilnehmer in einem Gespräch zur Marktsituation der Xbox und nannten ihre Meinungen und Hoffnungen zum Xbox Nachfolger. So könnte die Xbox 2 Jeff Griffiths, Präsident von Electronics Boutique, zu Folge einen Marktanteil von 30% erreichen. Alles darunter wäre ein Misserfolg. Brian Farrell, Präsident von THQ, denkt zudem ebenso an eine große Chance für Microsoft, in der nächsten Konsolengeneration erfolgreicher zu sein, wenn nicht sogar die Marktführerung zur erreichen. Nebenbei wurde zudem die Informationspolitik der Unternehmen beklagt. So gäbe es bisher kaum Infos zu den Nachfolgerkonsolen, was die Käufer verunsichern würde. | |
| PC-News vom Montag, 14.06.2004 07:28 | |
| Apple bringt neue schnelle G5-Rechner | |
| Ein Jahr nach der Vorstellung der ersten Dual-CPU-G5-Rechner beschleunigt Apple seine Desktop-Flaggschiffe auf 2 x 2,5 GHz - und verfehlt damit das im Juni 03 gesteckte 12-Monats-Ziel der 3-GHz-Marke. Der im aktuellen Apple Mac verbaute PowerPC 970FX Prozessor wird von IBM in 90-Nanometer-Technik gefertigt. Bisher konnte Apple solche Chips mit bis zu 2 GHz anbieten, aufgrund von Hitzeproblemen, die nicht nur IBM mit seinen 90-Nm-CPUs hat, konnte der Rechentakt derzeit nur auf 2,5, nicht aber auf 3 GHz gesteigert werden. Erfreulich dagegen ist, dass die stark beschleunigten Macs nicht mehr kosten werden als ihre direkten Vorgänger; auch im "Einsteigermodel", bislang mit einem 1,6 GHz-Chip bestückt, rechnen jetzt zwei 1,8 GHz-Modelle. Der Dual-2,5 soll am Juli lieferbar sein, die niedriger getaktete Ausgaben gibt es bereits jetzt. | |
| PC-News vom Montag, 14.06.2004 07:27 | |
| Wurm verbreitete rassistische Spam-Mails | |
| Die seit Donnerstag herumschwirrenden rassistischen Mails enthalten gefälschte Absenderadressen - meistens von seriösen Unternehmen. Zwar ist der Ursprung der Texte bislang ungeklärt, doch es verdichten sich die Hinweise, dass der Versand durch den Wurm Sober.G erfolgt. Bislang waren Sicherheitsunternehmen davon ausgegangen, dass sich die Ausländerfeinde möglicherweise eines Spambots bedienen. Nutzer der Newsgroup de.admin.net-abuse.mail berichteten aber nun, dass seit Donnerstagmorgen um 2.30 Uhr mehrere mit Sober.G infizierte Rechner begannen, statt weiteren Würmern rassistische Spams zu verschicken. Durch ihre statische IP-Adresse waren diese Computer eindeutig zu identifizieren. Entweder enthielt der Wurm bereits im Vorfeld eine Funktion, die eine Umschaltung auf den Versand von Spam vorsah oder der Schädling wurde im Nachhinein modifiziert. Im einfachsten Fall könnten die Urheber der Nachrichten die Daten zur Weiterverbreitung Sobers mit ihren eigenen Anfeindungen überschrieben haben. Eine weitere Möglichkeit sind integrierte Schnittstellen für nachladbare Bibliotheken, die eine flexible Verwendung des Wurms für verschiedene Aufgaben ermöglichen. Dies entspräche den Prognosen von Antiviren-Experten, die bereits seit einiger Zeit die Verwendung von Viren durch Spammer erwarten. | |
| PC-News vom Montag, 14.06.2004 07:25 | |
| Teure Double-Layer DVD-Medien | |
| Verbatim Rohlinge mit 8,5 GB Kapazität ab Ende Juni für 15 Euro erhältlich. DVD-Brenner mit der Fähigkeit zum Beschreiben von Double-Layer DVD-Medien werden schon seit einiger Zeit angekündigt. Zu den ersten Herstellern mit solchen Geräten gehören u.a. BenQ, LG Electronics und AOpen. Fraglich war oft die Verfügbarkeit entsprechender Rohlinge, deren zwei-lagiger Aufbau eine Kapazität von 8,5 GB oder auch vier Stunden Film in DVD-Qualität erlaubt. Mittlerweile aber hat Verbatim solche ''DVD+R DL'' Medien (oder auch: DVD+R9) offiziell für die zweite Junihälfte angekündigt. Der Preis dieser Scheiben liegt allerdings überraschend hoch. Verbatim geht von 15 Euro pro Stück aus! | |
| PC-News vom Mittwoch, 09.06.2004 07:44 | |
| Legaler und kostenloser P2P-Dienst gestartet | |
| Unter dem Namen Mercora startete ein legaler und kostenloser P2P-Dienst; eine bislang nicht für möglich gehaltene Kombination. Der Trick, den sich der ehemalige Netscape-Marketingmanager und spätere McAfee-Chef Srivats Sampath ausgedacht hat, klingt simpel, könnte aber die Lösung für Millionen von Musikliebhabern darstellen. Er besorgte sich eine Web-Radio-Lizenz und die dazugehörigen Verträge mit Verwertungsgesellschaften wie ASCAP, BMI oder SESAC. Nach dem Download der Mercora-Software, wobei ausdrücklich die Abwesenheit jeglicher Spyware und der Schutz der Privatsphäre des Nutzers versprochen wird, nimmt der PC des Musikfreunds am Webcast teil. Mercora bittet darum, ausschliesslich Musik zu Verfügung zu stellen, die auf legalem Weg erworben wurde. Natürlich kann man so nicht wie zu Napster-Zeiten gezielt nach bestimmten Songs suchen, trotzdem dürfte der P2P-Radio-Dienst in den Chefetagen der Musikmonopolisten für Entsetzen sorgen. Nun bleibt abzuwarten, ob die finanzielle Macht der Musiklobby ausreicht, um in den industrialisierten Schlüsselnationen neue Gesetzes- und Verfassungsänderungen zum Nachteil des Konsumenten durchzudrücken. Ansonsten würde Mercora einen Weg zeigen, wie das bestehende weltweite Musik-Kartell zumindest teilweise umgangen werden kann. | |
| PC-News vom Mittwoch, 09.06.2004 07:42 | |
| Erstes Verfahren gegen Tauschbörsennutzer in Deutschland abgeschlossen | |
| Der Fall des 23jährigen Auszubildenden aus Cottbus war einer von 68, in denen die deutsche Musikwirtschaft im März Strafanzeige wegen illegalen Filesharings gestellt hatte. Der Mann zahlt 8000 Euro, die zivilrechtlich im Vergleichsweg vereinbart wurden. Außerdem wurde er zu einer Zahlung von 80 Tagessätzen - wegen geringen Einkommens in diesem Fall 400 Euro - Geldstrafe zuzüglich der Gerichtskosten verurteilt. Dies meldet der Bundesverband der Phonographischen Wirtschaft. Auf Anfrage der Staatsanwaltschaft teilte der Provider im April die Identität des Beklagten mit. Zur Beweissicherung wurde eine Hausdurchsuchung beantragt, die Anfang Mai stattfand. Dabei wurden 6000 MP3s und rund 100 gebrannte CDs beschlagnahmt. Nach der strafrechtlichen Verurteilung im beschleunigten Verfahren wurden auch die zivilrechtlichen Ansprüche schnell geklärt. Der Mann unterzeichnete eine Unterlassungserklärung, mit der er sich verpflichtet, künftig keine Musikstücke in Tauschbörsen anzubieten. Ein weiteres Verfahren soll zudem kurz vor dem Abschluss stehen: Im Raum Stuttgart wurde in der vergangenen Woche die Wohnung eines 57jährigen Lehrers durchsucht; dort fand man zwei Computer mit mehreren tausend Songs. Der Mann hat die Taten gestanden, das Strafverfahren läuft, und zivilrechtliche Forderungen wurden geltend gemacht. Außerdem kündigen die Musikfirmen die Einleitung weiterer Verfahren an. Gerd Gebhardt, Vorsitzender der deutschen Phonoverbände: "Wir wehren uns gegen Rechtsverletzer, die sich trotz umfangreicher Aufklärungsmaßnahmen nicht von illegalen Musikangeboten abhalten lassen. Der erste Fall ist als Präzedenzfall abgeschlossen - die nächsten Fälle werden folgen." | |
| PC-News vom Mittwoch, 09.06.2004 07:40 | |
| Adobe errichtet PDF-Plattform | |
| Der US-Software-Hersteller Adobe bemüht sich derzeit, sein bereits sehr verbreitetes PDF-Dateiformat noch breiter zu etablieren. Zu diesem Zweck wird im Lauf dieser Woche die Intelligent Document Platform präsentiert, die PDF mit Java und XML verknüpft. Unternehmen sollen dadurch direkt aus der Datenbank PDF-Dokumente erzeugen können und diese wieder dorthin einlesen können. Damit tritt Adobe in Konkurrenz zu Microsofts Plänen, mit Hilfe von XML aus dem Office-Paket eine allgemeingültige Plattform für Dokumente aller Art zu machen. Als Partner, für deren Produkte die neue PDF-Business-Plattform gedacht ist, wurden bisher SAP und IBM genannt. | |
| PC-News vom Mittwoch, 09.06.2004 07:39 | |
| Apple streamt Musik ins Wohnzimmer | |
| Das Versprechen des "Digital Entertainment Hub" oder des "Media Center PC" rückt einen Schritt näher, allerdings wieder einmal ausserhalb der Windows-Welt. Die Innovationsfirma Apple stellt aktuell eine neue AirPort-Station vor, die speziell für die drahtlose Übertragung von Musik vom (Apfel-)PC auf die eigene Stereoanlage entwickelt wurde. Für 149 Euro kann man jetzt schon auf der Apple-Homepage die etwa iPod-grosse WLAN-Station AirPort Express erwerben. Weitere 45 Euro kostet, für den Fall der Fälle, ein kompletter Adaptersatz für die verschiedenen Anschlussmöglichkeiten an das vorhandene Hifi-Equipment. Nach dem 802.11g-Standard werden dann mit bis zu 54 MBit/s Songs von der Festplatte gestreamt, auch PCs mit Windows 2000 oder XP eignen sich als iTunes-Home-Server. | |
| PC-News vom Mittwoch, 09.06.2004 07:37 | |
| Übertaktete GeForce 6800 Ultra | |
| Gainward bringt drei verschiedene Modelle mit unterschiedlichen Taktraten. Bereits Anfang Mai hatte der für seine übertakteten Grafikkarten und langen Produktnamen bekannte Hersteller Gainward zwei GeForce 6800 Modelle angekündigt. Heute nun hat Gainward seine Produktlinie auf der Basis von nVidias neuem High-End Grafikchip NV40 sogar noch ausgebaut. Neben ''CoolFX PowerPack! Ultra/2600 Golden Sample'' und ''PowerPack! Ultra/2600 Golden Sample'' wird es mit der ''PowerPack! Extreme/2600 Golden Sample'' noch eine dritte GeForce 6800 Ultra geben. | |
| PC-News vom Mittwoch, 09.06.2004 07:36 | |
| Mini-Festplatte von Seagate | |
| -Zoll-HDD mit 5GB Kapazität für tragbare Geräte kommt in diesem Jahr. Auch Seagate steigt in den aufstrebenden Markt für ganz kleine Festplatten ein. Die Mini-HDD besitzt einen Durchmesser von nur einem Zoll (2,54cm) und ist für den Einsatz in Digitalkamers und tragbaren Medien-Playern gedacht. Sie soll später in diesem Jahr mit bis zu 5 GB Speicherkapazität auf den Markt kommen. Die bisher kleinsten Festplatten von Seagate messen 2,5 Zoll und sind auf Notebooks ausgerichtet. Mit einer Größe von 5 GB würde das Unternehmen gleich auf Anhieb die Führung bei den 1-Zoll-HDDs übernehmen, denn die Konkurrenz hat momentan nur bis 4,4 GB angekündigt. | |
| PC-News vom Dienstag, 08.06.2004 08:48 | |
| AMD: Der Nachfolger des Duron heisst Sempron | |
| AMD hat heute in Sunnyvale, Kalifornien mit dem Sempron den Nachfolger des Einsteigerprozessors Duron vorgestellt. Der 32-Bit-Prozessor wird als Desktop und Mobil-Variante schon im dritten Quartal erwartet. Als Zielmärkte sieht AMD vor allem die "Emerging Markets", also Süd- und Ostasien, Osteuropa und Lateinamerika, auch wenn der Chip weltweit erhältlich sein wird. Er soll sich - seinen Preises wegen, besonders für Notebooks unter 1000 und Desktops unter 500 € eignen. Wie die Kollegen vom Register herausfanden, hat sich AMD noch weitere Markennamen schützen lassen, darunter "Forton", "Adepton", "Cerus" und "Tegron", zuvor schon "Metaron", "Multeon", "Vanton" und "Alereon". Der Begriff "Sempron" allein geniesst keinen ausgedehnten markenrechtlichen Schutz: es gibt bereits ein pharmazeutisches Forschungsunternehmen dieses Namens. | |
| PC-News vom Dienstag, 08.06.2004 08:47 | |
| Neue Prozessoren von Intel bestätigt | |
| Zuerst auf einem Product Change Notification (PCN) Dokument auf Intels Website von den emsigen Hardwareschnüfflern von den XBitlabs entdeckt, nun offiziell bestätigt: Intel plant die Veröffentlichung neuer Prozessoren für Ende Juni. Fünf Pentium-4-Modelle mit Prescott-Kern stehen auf dem Plan, mit Taktraten von 2,8 bis 3,6 GHz, die allerdings mit Modellnummern zwischen 520 und 560 bezeichnet werden - es könnte sich hier also auch um Limousinen der Bayrischen Motorenwerke handeln. Im Herbst werden dann die versprochenen Pentium-4-Chips mit 64-Bit-Erweiterung folgen, mit Taktraten von 3,2 bis 3,6 GHz. Alle acht CPUs, von denen hier die Rede ist, kommen bereits für den Sockel 775, in Land Grid Array (LGA) Bauweise, die besseren Kontakt zwischen Sockel und CPU sicherstellen soll, sich aber nicht für häufigen Prozessorwechsel eignet. Auf jeden Fall werden damit neue Mainboards fällig. | |
| PC-News vom Dienstag, 08.06.2004 08:46 | |
| Portables Festplattengehäuse von Lingus für 2,5" - Festplatten | |
| Viele Anwender sind heute in einer glücklichen Lage: Der Desktop-PC ist für alle üblichen Aufgaben schnell genug, oft nicht einmal ansatzweise ausgelastet. Doch wie sieht es mit dem Notebook aus? Hohe Rechenleistung und über 1 GB RAM sind heute nichts Ungewöhnliches mehr, so dass die tragbaren Rechenknechte gegenüber einem klassischen Desktop-PC auf den ersten Blick gleichwertig erscheinen. Doch der Schein trügt, denn beim Thema Festplatte hinken alle Notebooks selbst älteren Desktop-Rechnern ganz erheblich hinterher. Der Grund: Die kompakten Abmessungen von Notebook-Modellen ergeben zwangläufig geringere absolute Rotationsgeschwindigkeiten, so dass die Datentransferraten nie und nimmer mit denen einer schnellen Desktop-Festplatte konkurrieren können. Noch dazu müssen 2,5"-Laufwerke auch den höheren Belastungen im mobilen Alltag standhalten, so dass auch die Zugriffszeiten leiden. In Zahlen ausgedrückt heißt das: Während Desktop-Festplatten heute knapp 70 MB/s liefern können, scheitern 2,5"-Modelle bereits an der Marke von 40 MB/s. Üblich ist sogar weit weniger, denn noch immer dominieren im Mobil-Bereich Laufwerke mit 4.200 U/Min anstelle von 5.400 oder gar 7.200 U/Min. Schätzungsweise die Hälfte aller Notebook-Besitzer verwendet ein Gerät mit einer 10 bis 30 GB fassenden Festplatte. Zudem ist die Garantie auf das Notebook vermutlich ebenfalls bereits abgelaufen. Beste Voraussetzungen für ein Festplatten-Upgrade also, denn von Fujitsu, Hitachi und Seagate gibt es bezahlbare Modelle mit mehr Kapazität und deutlich besserer Performance. | |
| PC-News vom Dienstag, 08.06.2004 08:45 | |
| Neue CPU-Familie von AMD | |
| Sempron und Mobile Sempron für günstige Notebooks und billige PCs. AMD hat heute überraschend eine neue Serie von Prozessoren mit einem neuen Namen angekündigt. ''AMD Sempron'' für Desktop-PCs und ''Mobile AMD Sempron'' für Notebooks sollen kostenbewusste Anwender ansprechen. Nach AMDs Vorstellungen sollen diese CPUs in Notebooks für weniger als 1000 US-Dollar und in Desktop-Systemen unter $550 eingesetzt werden.Detaillierte Informationen über den Sempron hat AMD bislang nicht verraten. Man gab lediglich an, dass die Prozessoren in der zweiten Hälfte diesen Jahres ausgeliefert werden sollen. | |