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Palette In Grafikdateien existiert oft eine Tabelle, in der die Farbwerte der einzelnen Farbnummern kodiert sind. Meist sind hier für jede Farbnummer in drei Bytes die Rot-, Grün- und Blauanteile in Werten von 0 bis 255 festgehalten. Parity Das "Parity-Bit" ist ein zusätzliches Bit einer Informationsgruppe, das angibt, ob die Anzahl der gesetzten übrigen Bits gerade (even) oder ungerade (odd) ist. Die RAM-Speicher der ersten PCs hatten neun Bit pro Byte: acht für die eigentliche Information und das neunte für die Parity-Kontrolle. Aus Kostengründen wird heute fast immer auf diese Kontrolle verzichtet. Bei einer Datenübertragung kann durch die Stimmigkeit der Parity-Bits auf eine gewisse Wahrscheinlichkeit der Fehlerfreiheit geschlossen werden. Parser Programmkomponente, die Quelltexte, beispielsweise Computerprogramme, markerformatierte (HTML/XML) oder natürlichsprachige Texte, grammatikalisch und/oder syntaktisch analysiert. Jeder Compiler verfügt zum Beispiel über einen Parser, der im Quelltext nach Befehlswörtern, ihren Argumenten und dem jeweiligen Zusammenhang sucht. Partition Bereich einer Festplatte, der über ein eigenes Dateisystem verfügt und vom DOS mit einem "Laufwerksbezeichner" angesprochen wird. Einer Festplatte mit drei Partitionen sind unter MS-DOS zum Beispiel die drei Laufwerksbezeichner C:, D: und E: zugeordnet. PC-100 RAM Speicherbaustein für einen 100-MHz-Bustakt. PC-133 RAM Speicherbaustein für einen 133-MHz-Bustakt. PCI Peripheral Component Interconnect Standard-Bus- und Steckkartensystem in heutigen PCs. Das Adobe portable document format ist ein plattformübergreifendes Dateiformat für layoutete Dokumente. Mit dem kostenlosen Programm Adobe Reader können PDF-Dateien sowohl auf Mac- als auch auf Windows-Rechnern betrachtet und gedruckt werden. Für Linux gibt es ebenfalls Lösungen. Zum Erzeugen von PDF-Dateien ist der Adobe PDF Writer vorgesehen, der wie ein Systemdrucker von jedem Anwendungsprogramm aus angesprochen werden kann. Pearl Echtzeitbetriebssystem für Gerätesteuerungen. Wird oft mit Perl verwechselt. Pegasus Sehr mächtiges, komfortables, dazu noch kostenloses E-Mail-Programm von Dave Harris. Performance Dargebotene Leistung. Je leistungsfähiger ein System ist, desto höher kann seine Performance ausfallen. Perl Practical Extraction and Report Language Sehr mächtige Skriptsprache, die häufig zur Programmierung von CGI-Anwendungen eingesetzt wird. PIO Parallel Input and Output Parallele Ein- und Ausgabe. In informationstechnischen Geräten sind PIO-Bausteine verantwortlich für die parallele Übertragung von Daten, zum Beispie am klassischen PC-Druckerport. Programmed Input and Output Programmierte Ein- und Ausgabe. Ein Protokoll zum Lesen und Schreiben von Daten von und auf Festplatten und andere IDE- oder EIDE-Laufwerke über die CPU. Die einzelnen Entwicklungsstufen werden PIO-Mode genannt. Pixel Ein Bildpunkt einer Rastergrafik wird im Amerikanischen "Picture Element" oder "Picture Cell" genannt. Bei Bildaufnehmern von Video- und Digitalkameras wird unseriöserweise gerne eine Pixelzahl angegeben, die viermal so groß ist wie die Zahl der tatsächlich erzeugten Bildpunkte, weil diese mit je vier lichtempfindlichen Zellen aufgenommen werden (zwei für grünes, eine für rotes und eine für blaues Licht). Damit der Trick nicht auffällt, werden gelegentlich 75% der Bildpunkte einfach interpoliert. Pixie Dust Eine dicke Rutheniumschicht zwischen zwei magnetischen Schichten einer Festplattenoberfläche erzeugt die sogenannte antiferromagnetische Kopplung. Durch diese Technik ist eine große Kapazitätssteigerung bei Festplatten möglich. Das Verfahren wurde zuerst 2001 von IBM eingesetzt. Plotter Grafisches Ausgabegerät, bei dem früher Stifte mechanisch über ein Blatt Papier oder Folie bewegt wurden (Stiftplotter). Heute sind Plotter gebräuchlich, die eine Vektorgrafik zuerst in einem eigenen, etliche MByte großen Bildspeicher aufbauen, worauf dann die Ausgabe wie bei einem Drucker zeilenweise erfolgt. Die meisten heutigen Plotter sind eigentlich nichts anderes als sehr breite Tintenstrahldrucker. PLT2DXF Shareware-Programm zur Konvertierung einer Plotdatei in eine DXF-Datei. AutoCAD-Anwender können so Daten aus fast jedem Grafikprogramm importieren, einschließlich eigener Plots, die z. B. mit verdeckten Linien geschrieben wurden und nun als Block in jeder AutoCAD-Zeichnung weiterverwendet werden können. Plug and Play Selbstkonfigurierende Hardwarekomponenten. Im PC-Bereich wurden bereits bei den ISA-Karten Anfänge dieser Technik erkennbar. Plug-and-Play-Komponenten mussten beim Einbau keine Interrupts oder I/O-Adressen mehr von Hand zugewiesen werden. Plugin "Einstöpsel" Programm, das über eine definierte Datenschnittstelle in ein anderes Programm eingebunden wird. In Browsern werden Plugins zur Darstellung von mehr oder weniger exotischen Grafik- und Multimediaformaten verwendet. In Bildbearbeitungsprogrammen erweitern sie die Funktionalität meistens um bestimmte Filtereffekte. PMPO Peak Music Power Output Spitzenmusikleistungsausgabe Eigentlich Impulsbelastbarkeit. Die alleinige Angabe einer PMPO-Zahl auf Verkaufsverpackungen ist ein unverfrorener Werbetrick zum Verkauf von 3-Watt-Lautsprecherleinchen im Viertellitergehäuse aus Thermoplast als 240-Watt-Geräte. Die sogenannte PMPO-Leistung ist meistens ein nicht nachmessbarer Phantasiewert, denn es gibt keine normverbindliche Festlegung über ihre Ermittlung! Man kann sie sich beispielsweise als das Produkt aus der Spannung und Stromaufnahme vorstellen, mit der die Drähte im Lautsprecher eine Tausendstelsekunde lang belastet werden dürfen, ohne zu schmelzen. Die tatsächliche Sinus- oder Musikleistung nach DIN 45500 liegt erfahrungsgemäß bei etwa einem hundertstel dieses Wertes. PNG Portable network graphics Grafikdateiformat, das für Fotos gleichermaßen geeignet ist wie für Grafiken mit einfarbigen Flächen und abrupten Farbwechseln. Bisher sind dafür zwei verschiedene Formate notwendig: JPEG für Fotos und ähnliche Bilder mit weichen Farbübergängen und GIF für andere Grafiken. Größter Vorteil von PNG bei Fotos ist die gegenüber JPEG verlustfreie Kompression ohne Schatten- und Klötzcheneffekte (sog. "JPEG-Artefakte"). Gegenüber GIF liegt der Vorteil darin, dass PNG-Grafiken ohne Zahlung von Lizenzgebühren erstellt werden dürfen. Die Grafiken unten sind 2924 (GIF), 1711 (JPG) und 5371 (PNG) Byte groß und werden auf 200% vergrößert dargestellt. GIF kann den Farbverlauf nicht richtig darstellen und JPEG verfälscht die Darstellung durch Artefakte. Nachteil von PNG ist der gegenüber JPG höhere Speicherplatzbedarf und die mangelhafte Unterstützung durch ältere Netscape-Browser. Netscape-Anwender sind jedoch Entbehrungen gewöhnt - so unterstützt erst die neueste Browser-Version 6.0 HTML 4 und CSS richtig und stellt nicht mehr jeden Gedankenstrich "" als "—" dar. POP Post Office Protocol (auch POP3) Softwareprotokoll zum Abholen von E-Mails von einem Mailserver. Postscript Seitenbeschreibungssprache für Drucker, die so komplex ist, daß Postscript-Drucker eine hochentwickelte CPU benötigen, um überhaupt in vertretbarer Zeit zu begreifen, was Sie von ihnen verlangen. PrintGL Ein Shareware-Programm von Ravitz Software zur Ausgabe von HPGL-Dateien auf beliebigen Ausgabegeräten. Ermöglicht auch die Umsetzung von exotischen Plotdateien in ein Format, welches von ZEIGWPG oder PLT2DXF weiterverarbeitet werden kann. Protokoll Verfahren zur kontrollierten Übermittlung von Daten. Provider Versorger, Anbieter Beispiele: Internet Access Provider (IAP) stellen Zugänge zum Internet für private und kommerzielle Benutzer bereit. Internet Service Provider (ISP) ermöglichen Firmen, Organisationen oder Personen die Präsenz im Internet. Content Provider sind die Firmen und Menschen, die für die Inhalte einer Webseite sorgen (oft spezielle Agenturen) Proxy Proxies sind Rechner, die zwischen lokale Netzwerke und WANs geschaltet werden, und anstelle der einzelnen Rechner Datenpakete ans WAN senden und von dort entgegennehmen. Proxies können die Geschwindigkeit der Verbindung steigern, indem sie als Cache eingesetzt werden und vom LAN oft nachgefragte Pakete nicht jedesmal neu anfordern. Sie können auch zur Erhöhung der Sicherheit verwendet werden, indem sie als "Firewall" bestimmte Netzwerkanfragen nicht weiterleiten. Man kann sie auch verwenden, um die Nutzer zu verärgern, indem man die Einschränkungen über ein sinnvolles Maß hinaus betreibt, so dass die eigenen User zum Beispiel keinen FTP-Upload auf andere Sites mehr machen können. PS Siehe Postscript.
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