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"Fachchinesisch" Lexikon |
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Bandbreite Die Differenz zwischen der niedrigsten und der höchsten Frequenz, die auf einem Übertragungskanal möglich ist. Im Bereich der digitalen Telekommunikation wird unter Bandbreite die Menge an Daten verstanden, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums einen Übertragungskanal passieren kann. Die Bandbreite wird hier in bps (Bit pro Sekunde) gemessen. Base 64 64 Standard-ASCII-Zeichen werden zur Kodierung von 6-bit Binärwerten verwendet. Dadurch lassen sich mit jeweils vier ASCII-Zeichen drei Byte einer Binärdatei übertragen. BASIC Nachträglich mit der Namensinterpretation beginner's allpurpose symbolic instruction code versehene Allzweck-Programmiersprache für Anfänger. Baud Nach dem französischen Forscher E. Baudot (1845-1903) benannte Maßeinheit für die Schrittgeschwindigkeit einer seriellen Signalübertragung. Ein Baud entspricht einer Zustandsänderung pro Übertragungskanal und Sekunde. "Baud" wird oft fälschlich anstelle von "bps" (Bit pro Sekunde) verwendet. Die beiden Maßeinheiten sind nicht deckungsgleich, da moderne Modems pro Signalperiode vier oder mehr Bit über einen Kanal senden können. BBS Bulletin Board System Automatisch arbeitendes System, das per Modem ankommende Nachrichten annimmt und ggf. an andere BBS weiterleitet. Zusätzlich werden vom BBS Benutzerpostfächer ("Mailboxen") verwaltet, in denen die Post der lokalen Anwender abgelegt wird. Im Deutschen wird "Mailbox" oft als Synonym für das ganze BBS verwendet. BCC Blind Carbon Copy Blindkopie - Bezeichnet in E-Mails das Empfängerfeld, in dem angegegeben wird, welche Empfänger die E-Mail erhalten sollen, ohne zu erfahren, an wen diese noch versandt wurde. Beamer Daten- und Videoprojektor. Das Licht einer Projektionslampe wird entweder (wie bei einem Film- oder Diaprojektor) durch eine transparente LCD-Einheit geleitet, oder über einen Spiegelchip (eine Matrix aus vielen hunderttausend mikroskopisch kleinen Spiegeln auf einem wenige cm² großen Chip) umgelenkt. Röhrenprojektoren (Funktionsweise ähnlich einem Episkop) sind heute nur noch in Altinstallationen im Einsatz, Laserprojektoren sind noch unwirtschaftlich. Betaversion Zustand eines Produktes, in dem bereits eine weitgehende Funktionsfähigkeit zu erkennen ist, die Anzahl der offensichtlichen oder vermuteten Programmierfehler (Bugs) jedoch eine Auslieferung an Endkunden verbietet. Üblicherweise wird das Produkt in diesem Zustand an ausgewählte Tester verteilt, die unter möglichst realitätsnahen Bedingungen versuchen, die letzten groben Fehler zu finden. Da es bei gängiger Windows-Software keine klare Definition von "weitgehender Funktionsfähigkeit" gibt, kann es sein, dass die beta-Version eines Programmes von Hersteller A stabiler läuft als die Ladenthekenversion eines Programmes von Hersteller B. Viele Insider geben zu den Produkten eines großen nordamerikanischen Softwarehauses die Empfehlung, immer erst bis zur ersten Korrektur zu warten (früher "bugfix" genannt, später "service release", neuerdings "second edition"), da die Käufer der ersten Version "ohnehin nur heimliche Betatester" seien. Die Fehlerberichte der (früher bezahlten, heute zahlenden) Betatester werden in diesem Fall durch automatisierte "quality feedback"-Softwaremodule ersetzt, die nach dem Absturz eines Programmes einen detaillierten Bericht über die Hard-und Softwareausstattung des Kunden und die Fehlermeldung des Produktes über das Internet an den Hersteller senden. Betriebssystem Programmsammlung, die Anwendungsprogrammen einheitliche Softwareschnittstellen zum Zugriff auf interne und externe Geräte, gespeicherte Daten und Datenträger sowie die Kommunikationskanäle eines Rechnersystems zur Verfügung stellt. Das zur Zeit verbreiteteste Betriebssystem ist MS-DOS (einschließlich Windows 3.x, 9x und ME), gefolgt von MS Windows NT, 2000 und XP, Linux und Mac OS. Bézier-Kurve Der französische Programmierer P. Bézier entwickelte 1962 für ein CAD-Programm ein Grafikobjekt, das heute als Spline oder Bézier-Kurve bekannt ist. Mit wenigen Punkten in einer Ebene oder im Raum lassen sich so die kompliziertesten Kurven definieren. ZEIGWPG kann Bézier-Kurven nur dann exakt darstellen, wenn die WP-Grafik in einem zu WP 5.0 kompatiblen Format gespeichert wurde. Ist dies nicht der Fall, wirken die Splines eckig. BGI Borland Graphics Interface Grafiktreiber, der von allen Programmen benutzt werden kann, welche in der Programmiersprache Turbo Pascal, Turbo C oder einer anderen Sprache von Borland geschrieben wurden. Viele Softwarehersteller bieten BGI-Treiber für die unterschiedlichsten Arten von Grafikhardware an. BIOS basic input (and) output system "Basisein- und -ausgabesystem" Ein im ROM eines Computers abgelegtes Programm, das das Zusammenspiel zwischen dem Betriebssystem und den einzelnen Hardwarekomponenten steuert. Das BIOS ist auch dafür verantwortlich, das Betriebssystem von einem Datenträger (z.B. Bootdiskette oder Festplatte) in den Hauptspeicher zu laden und dort auszuführen. Bit Kürzel für Binary Digit, Binärziffer. Die kleinste Informationseinheit, die ein Computer darstellen kann. Symbolisch 0 oder 1, technisch Spannung oder keine Spannung. Der Begriff wurde 1949 von dem Mathematiker John Tukey (Princeton University) geschaffen. BNC Bayonet Nut Connector Koaxialkabel und ihre zugfesten Steckverbindungen, wie sie für einfache Ethernet-Verkabelungen ("10-Base-2", "Cheapernet") eingesetzt werden, werden oft auch als BNC-Kabel und BNC-Verbindung bezeichnet. Bookmark Lesezeichen Manche Programme zur Darstellung digitaler Dokumente unterstützen das Markieren bestimmter Textstellen über (meist mit Kommentaren versehbare) Lesezeichen. Im WWW-Browser Netscape wird die vom Benutzer erweiterbare Liste interessanter URLs "Lesezeichenliste" genannt, beim Microsoft Internet Explorer hat sich die Bezeichnung "Favoriten" etabliert. bps Bit pro Sekunde Maß für die Geschwindigkeit einer seriellen Datenübertragung Browser Programm zum schnellen Durchstöbern von Datenmengen (Datenbanken, WWW-Seiten, Verzeichnisstrukturen) auf dem Bildschirm. Bug Versteckter Hard- oder Softwarefehler. Programme, die während der Testphase eines Programms detaillierte Informationen über den Zustand des ausführenden Rechners machen, werden auch heute noch "Debugger" genannt. Bulk Auslieferungsform von PC-Hardware. Als "bulk" gekennzeichnete Geräte sind in der Regel nicht für Endverbraucher bestimmt, sondern für Hersteller und Werkstätten. Bus Bündelung von Daten- Adreß- und/oder Steuerleitungen. Bei den ersten IBM-PC-kompatiblen Computern gab es zuerst einen 8 Bit breiten Datenbus und einen 20 Bit breiten Adreßbus (damit konnte 1 MByte RAM adressiert werden). Beim IBM AT wurde der Datenbus auf 16 Bit und der Adreßbus auf 24 Bit (16 MByte RAM) erweitert. Als man in den 80er Jahren feststellte, daß ein 16 Bit enger Datenbus, der mit nicht einmal 10 MHz getaktet wird, ein völlig ungeignetes Bestandteil eines leistungsfähigen Computers ist, entwickelten mehrere Hersteller Alternativen dazu. IBM ging mit seinem Microchannel kläglich unter. Der VESA-Local-Bus mit 32 Bit breitem Datenbus und 30 Bit breitem Adreßbus (1 GByte RAM adressierbar) entwickelte sich dann zu DEM Standard bei den neu aufkommenden 486er-Prozessoren und wurde Mitte der 90er Jahre restlos vom PCI-Bus verdrängt. Dieser hält sich nun seit fast fünf Jahren und wird wohl noch eine Weile Standard bleiben. Weitere Bus-Systeme in PCs sind der SCSI-Bus (für alle Arten von Peripheriegeräten), der Floppy-Bus (für Disketten und einfache Streamer) und der IDE-Bus (für IDE-Festplatten und andere Laufwerke). Business to business "b2b" - Geschäfte zwischen Geschäftsleuten. Business to customer "b2c" - Geschäfte zwischen Geschäftsleuten und Endkunden. (Auch business to consumer - Geschäfte mit Verbrauchern) Button Knopf, Taste. Eine graphisch hervorgehobene Fläche, die bei Aktivierung, z.B. durch einen Mausklick, ein Ereignis auslöst. Byte Ein Byte ist in Microcomputern die kleinste einzeln adressierbare Gruppe von Informationseinheiten. In einem Byte kann zum Beispiel ein einzelner Buchstabe des ASCII-Codes, ein Bildpunkt mit einer von 256 Farben oder acht monochrome Bildpunkte gespeichert sein. Intern ist ein Byte eine aus 8 Bit bestehende Dualzahl. Der Name Byte leitet sich übrigens daraus ab, daß Bit soviel wie "Bißchen" heißt. b2c Business to Customer / Consumer Geschäfte zwischen Geschäftsleuten und Kunden / Verbrauchern. A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M|N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z |